10. Februar 2022

«Die körperliche Arbeit und die frische Luft vermisse ich schon ein wenig»

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Über den eigenen (Arbeits-)Tellerrand hinauszuschauen, Neues probieren und privaten Projekten nachgehen. Genau das ermöglicht ti&m seinen Surferinnen und Surfern mit Liquid Working. Softwareingenieur und Motorradfan Florian Wörndle hat letzten Sommer seine Tastatur mit dem Schraubenschlüssel getauscht und für einen Monat in einer Töffwerkstatt gearbeitet.

Du hast letzten Sommer einen Monat als Mechaniker in einer Töffwerkstatt gearbeitet. Wie kam es dazu?
Ich bin leidenschaftlicher Motorradfahrer und habe mir im Frühling 2018 meine erste Maschine gekauft. Übrigens bin ich bei weitem nicht der einzige Motorradfan bei ti&m, mit einigen meiner Kolleginnen und Kollegen habe ich schon häufiger kleinere Ausfahrten gemacht. Neben dem Fahren interessiert mich auch die Technik der Maschine. Da ti&m die Möglichkeit bietet, eine Auszeit zu nehmen und sich privaten Projekten zu widmen, habe ich die Chance ergriffen, um meinem Hobby professioneller nachgehen zu können. Ich wollte von den Profis lernen – da liegt ein Job in einer Werkstatt natürlich nahe.

Wie hat sich der Kontakt mit der Garage ergeben?
Ganz unkompliziert. Ich bin hingegangen, habe gefragt, ob ich einen Monat bei ihnen arbeiten könne und habe direkt die Zusage erhalten.

Die Werkstatt hatte keine Bedenken? Vom Softwareingenieur zum Mechaniker ist es ja doch ein Schritt. Hattest du bereits Erfahrungen mit Motoren?
Erfahrung hatte ich noch gar keine, nicht einmal einen Ölwechsel hatte ich bis dahin gemacht. Die Kollegen bei Keller-Motos haben sich gewundert, wieso ich das mache und mich gefragt, ob mir mein Job denn nicht gefalle.

Und? Was hast du geantwortet?
Natürlich liebe ich meinen Job! Aber ich lasse Chancen nicht gern ungenutzt. Einen Monat lang meinem Hobby nachgehen und dabei noch von den Profis lernen, ist doch eine Win-win-Situation.

Was war dein lustigstes oder interessantestes Erlebnis?
Die ganze gesammelte Erfahrung kann ich nicht auf einen einzigen Moment reduzieren. Ich habe in der Zeit – es war ja nur ein Monat – sehr viel gelernt und viele verschiedene Arbeiten ausgeführt:
Ölwechsel, Zündkerzen ersetzen, Vergaser reinigen, Reifenwechsel, Kostenvoranschläge für Reparaturen, Reparaturen oder Oldtimer putzen. Je länger ich in der Werkstatt war, desto mehr Spass hat mir die Arbeit gemacht. Man weiss langsam, wo die Materialien sind und wie die einzelnen Arbeiten funktionieren und kann immer selbstständiger arbeiten.

Wie war es, nach einem Monat wieder zurückzukehren? Wärst du gerne noch in der Werkstatt geblieben?
Ich habe mich in der Werkstatt mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet. Die Arbeit hat mir grossen Spass gemacht und ich habe viel gelernt. Aber mir gefällt mein Job in der IT und ich würde nicht als Mechaniker arbeiten wollen. Aber einige Aspekte gibt es schon, die ich vermisse, vor allem die körperliche Arbeit und einfach an der frischen Luft zu sein.

Was nimmst du mit für deinen Arbeitsalltag? Was hast du gelernt?
Ich sah Motorräder, die gepflegt und regelmässig gewartet werden und dementsprechend in einem guten Zustand waren. Und ich habe das Gegenteil gesehen: Was passiert, wenn Motorräder länger herumstehen und von ihren Besitzern verbastelt werden. In der IT läuft das mit guter Software genau gleich: Sie muss regemässig gewartet und Änderungen müssen sorgfältig geplant um umgesetzt werden.

Hast du schon andere Projekte ins Auge gefasst?
Ich kann das Gelernte anwenden und gewisse Arbeiten, für die ich vorher in die Garage ging, an meinem Motorrad selber ausführen.

 

Liquid Working bei ti&m

Flexible Arbeitszeiten basierend auf dem Gleitzeitmodell und monatliche Pensumanpassungen erlauben es unseren Surferinnen und Surfern, ihr Berufsleben kurzfristig auf ihre persönlichen und privaten Bedürfnisse abzustimmen. Und weil Arbeit nicht alles ist, ermöglichen wir unbezahlte Urlaube, um die lange geplante Weltreise und andere Projekte zu verwirklichen.

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Florian Wörndle
Florian Wörndle

Florian Wörndle arbeitet seit September 2019 als Softwareingenieur bei ti&m. Er entwickelt Microservices für diverse Kundenprojekte im Bereich Banken und Versicherungen.

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