11. Januar 2017

Sehnsucht Digitalisierung

Sehnsucht Digitalisierung 750x410

Ah, was war das für ein Jahr. Drohnen liefern erstmals Produkte per App, Streaming Plattformen sind etabliert und die Virtual Reality ist erwachsen geworden. Es ist das Ende der Digitalisierung, wie wir sie kennen.

Schneller, überall und jederzeit auf dem neuesten Stand und bester Service ist kein Traum. Sondern Wirklichkeit .

Abheben, durchstarten und fliegen. Drohnen sind auch für meine Family am Wochenende ein Erlebnis. Um die coolsten Flugmanöver auszuführen, jagen wir dann auf dem Sportplatz mit unseren Drohnen im Slalom um die Eckfahnen und mit einem Looping über die Tore. Das alles wird mit den Drohnen-Kameras in Echtzeit direkt auf unser iPhone übertragen.  

Mittlerweile gibt es weltweit auch „Drone Racing“, unter anderem auf dem Sportsender ESPN, bei denen Profis um die Wette fliegen. Da überrascht es nicht, das Drohnen 2017 erstmals in Auckland, Neuseeland, die Pizza ausliefern. Zukünftig kann per App bestellt werden, kurz vor Ankunft gibt’s eine Nachricht und dann wird die Pizza per Seilwinde herabgelassen. Möglich wird das durch die unkomplizierten Luftfahrtgesetze  in Übersee.

Auch Amazon meint es ernst mit Prime Air und hat im Dezember in den USA die erste Fire-TV-Box und eine Tüte Popcorn im Beta-Test zum Kunden geliefert. Service vom andern Stern.

Video

Streaming läuft und läuft und läuft und ist das Entertainment der Gegenwart

Streaming Plattformen wie Amazon Prime mit über 60 Mio Kunden weltweit, haben sich etabliert. Mein Sohn meinte zu seiner CD, “ Papa was ist das ist für ein Glitzer-Scheibe vom Weihnachtsmann“ und stellte anschliessend auf dem Touchdisplay, via Streaming mit dem Moodwheel, seinen Song ein. Das Märchen der Digitalisierung – CD-Player Fehlanzeige.

Der Digitale Heilige Gral. Oder wie Virtuelle Realität mit Ihren Reizen das Gehirn hackt.

Virtual Reality ist rasend schnell erwachsen geworden, gerade noch ein Trend auf der IAA und schon Monate später in jedem Spot für den Konsumenten als Informationsquelle in Form von VR-Brillen oder Cardboards zu bewundern.

Mein erstes Cardboard war so genial, da es so einfach war den Pappkarton zusammenzusetzen und sofort Spaß zu haben. WOW, und das noch unkompliziert nutzbar auf allen Mobile Devices. Beachtlich auch, dass die Technologie gerade erst durchstartet und es sich jetzt schon erahnen lässt, welches Potenzial in Virtual Reality steckt und wie es die Digitalisierung revolutionieren wird.

Fesselnde, eindrucksvolle Virtual Reality Beispiele zeigen uns, wie man als Weihnachtsmann mit Oculus Rift in einer Achterbahnfahrt über das Land fliegt. Michelle Obama setzt VR gekonnt als Social Media Tool ein, virtuelle Testfahrten mit Rundumblick in einem Volvo SUV werden sicher bald zum Standard und für eine Wanderschuh Promotion von Merell, geht man auf einer Bergwanderung einen spektakulären Abhang entlang.

In Verbindung mit Live-Streams und digitalen Storyliving ist es für mich heute schon eine Spielwiese ohne Grenzen. Hier noch zwei noch VR Highlights: „GoPro VR: Tahiti Surf with Anthony Walsh and Matahi Drollet“ und „Major League Baseball Pitcher Bryce Harper VR“.


Marco Berg
Marco Berg

Marco Berg blickt auf ein langjähriges Erfahrungsfundament im digitalen Bereich zurück: Er arbeitete zunächst über 10 Jahre als Creative-Director in unterschiedlichen Top-Agenturen und verantwortete Digital-Kampagnen und Interactive-Projekte für DAX 50 Unternehmen aus der Automotive, Technologie und Finanz Branche. Danach wechselte er zur trio-group und wurde zum Geschäftsführenden Gesellschafter der trio-interactive bestellt, wo er den Ausbau des Digitalgeschäftsfelder verantwortete. Seit August 2016 ist Marco Berg bei ti&m AG an Bord - als Principal und Head Frankfurt verantwortlich für den Standort.

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